Saisonstart LaLiga 13

Fribourg | 31.8.2015: Seit Sonntag ist es amtlich: LaLiga wurde gerebootet – bereits zum 12ten Mal! (kleine wixer-mathe-belehrung: 12 reboots = 13 saisons..). Was gibt es dazu zu erzählen? Endloses – doch wir beschränken uns auf das Wichtigste.

Zum Beispiel grüssen die Prongobots zum ersten Mal seit 2008 von der Tabellenspitze! Ein Zustand, der dank der Schützenhilfe von Himbo hergestellt wurde und hoffentlich bald wieder aufhört. „Das einzig gute an diesem Tabellenstand ist, dass nicht Absaanetuur ganz vorne steht“, meinte einer von zahlreichen, anwesenden Journalisten nach dem Spieltag. Mit einem Startsieg gegen Niflheim knüpfte Absaanetuur indes dort an, wo letzte Saison aufgehört wurde: Platz 2. Langweilig! Auch die phänomenale Rückkehr von van Chreuzen oder das Penalty-Eigentor von Oil of Olaf machen den biederen Ergebnisfussball des zweifachen Meisters nicht besser. Stichwort „Meister“: Niflheim liferte zwar ein Meisterstück auf dem Transfermarkt, die innere Bindung im Team scheint indes noch nicht zu funktionieren. Hier stehen noch viel Arbeit, oder aber eine baldige Trainerentlassung an.

Stichwort Meister zum Zweiten: Delta Front startete standesgemäss mit einem Sieg in die neue Saison – erbitterten Widerstand leistende Boludos wurden letzten Endes von der Personalübermacht schlicht erdrückt. „Masse, Bruder. Masse“, so die wenig erhellenden Aussagen von Djamel nach dem Spiel. A propos Spiel: ein unterhaltsames lieferten ausnahmsweise Pressing Drama und ZFAS. In der „Mutter aller epischen Duelle“ zählen mentale Tricks mittlerweile mehr als schnelle Füsse – deshalb griff ZFAS auf ein neuartiges Sturmduo zurück, das verheerende Wirkung erzeugte. Das Ergebnis: so erschreckend wie erfolgreich. Sehenswert in diesem Spiel war nebst diesem Duo und Jasons ungeahndetem Handstor auch Brülis 420m-Hinterkopf-Direktabnahme – jetzt schon ein instant All-Time-Classic!

Weiterhin konsequent klein geschrieben wird das Wort „Erfolg“ hingegen bei Schorsch. Dies zeigte schon die Last-Minute-Verpflichtung von Oil of Olaf als Ersatzpfosten – ein Transfer, der die Ambitionslosigkeit dieses Teams eindrucksvoll unterstreicht. Ganz anders dagegen Moustache: „Positionsloser Smallball ist die Zukunft des Fussballs!“ belehrte Etigool die staunende Reportermasse. Folgerichtig zerfetzte Moustache die Bonner mit 5:4. Das einzige Spiel, in welchem anscheinend einfach zu wenig Geld floss, um einen Sieger bereits vor Anpfiff festzulegen, lieferten sich an diesem Spieltag La Mannschaft und die Frogs. 3:3 hiess es am Ende. Und zurück blieb ein mulmiges Gefühl, dass die allseits wärmende Decke der Korrruption möglicherweise nicht mehr genug lang sein könnte. „Bedenklich“, sinnierte Roland nach dem Spiel. Damit ist alles gesagt.

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