Saisonfinale LaLiga Jubiläumsjahr

Die gute Nachricht zuerst: LaLiga 2013/14 ist vorbei – und ausser ein paar Tieren wurde dabei niemand absichtlich und ernsthaft verletzt! Was letzten Herbst furios begann fand am Pfingstmontag endlich einen würdigen Abschluss: bei 58 Grad Celsius stolperten sich die LaLiga-Helden am Finaltag noch einmal zu schier unmöglichen Highlights. Ein neuer Meister, eine Schmach im Penalty-Cup und reihenweise, durch das Konzept „Es isch heiss, gib mau äs Bier hui!“ begünstigte Sätze waren das Resultat. Doch der Reihe nach:

  • im Ananas-Battle bewies Käptn Himbo, dass eine komplett verkorkste Saison durch einen Sieg über Niflheim schlicht gerettet werden kann. Aus den Worten „Meister werden kann jeder. Aber Niflheim zu schlagen, das ist schliesslich die Essenz dieser Liga!“, schöpfte Himbo Kraft für den späteren Penalty-Cup.
  • im Laissez-Faire-Battle erwies Moustache der Affiche alle Ehre und gab schon vor dem Spiel auf, resp. sich selbst lieber dem Bier hin. Das diese Taktik trotzdem zum Beinahe-Sieg über Los Boludos führte, muss mit der Verletzung von Onurb zu tun haben. Ohne seinen Goalie, Spielmacher, Top-Stürmer und Getränkehalter in einem schwächelte „das Sieb der Liga“, setzte sich am Schluss aber dennoch durch.
  • im Most-Dynamic-Battle wendeten sowohl die Frogs wie auch Delta Front ein ungewöhnliches Konzept an: sie rannten. Erstaunt über diese Taktik ging am Spielfeldrand immer wieder ein grosses Raunen durch das Publikum. „Wahnsinn! 58 Grad – und der Mann sprintet. So etwas haben wir schon lange nicht mehr gesehen!“ 2:0 für die Frogs, ausgekotzte Lungen und 8 Wochen Muskelkater bleiben übrig.
  • über den Siff-Battle sollte eigentlich der Mantel des Schweigens ausgebreitet werden. Bereits in Minute 6 schreite Schafer von den Prongobots „Golden Goal!“, was dazu führte, dass das Spiel automatisch im Unentschieden endete. Eine mehrstündige Diskussionsrunde zum Thema „Golden Goal oder Penalty?“ nach der offiziellen Spielzeit beendete Oil of Olaf mit einem Schuss aus 8 Metern ins leere Tor – was den Auftakt für das Gemetzel vom Punkt bildetete. Warum danach trotzdem die Prongos gewannen, bleibt indes unklar. Seis drum: Meister Absaanetuur wurde enttrohnt, und das ist gut so!
  • im Vorherrschafts-Battle kam es zur 576sten Begegnung zwischen Pressing Drama und ZFAS. Die Spieler von ZFAS erschauderten vor dem Spiel gleich zwei mal. Erstens bot Pressing 27 Spieler auf und zweitens befand sich darunter auch „Die-Ein-Mann-Pressing-Maschine“ aka Guido „Bottélon“. Paralysiert durch den Anblick dieses Naturereignisses brachte ZFAS keine vernünftigen Aktionen zu Stande und verlor das Spiel mit 5:9. „Wenn sich zwei Teams so gut kennen, dann musst du das Spiel im Kopf gewinnen. Bottélon zu reaktivieren und eine aufblasbare Puppe von El Presidente an die Linie zu stellen war zwar mental unfair, aber taktisch entscheidend“, so Brüli nach dem Spiel.
  • im heiss erwarteten FINALE (TM) wurde dann endlich auch einmal richtiger Fussball gespielt. In den ersten Minuten dieses Spektakels dominierte La Mannschaft die Siff-Truppe von Schorsch nach Belieben und verzeichnete gefühlte 89% Ballbesitz. Die Menschen in Grün scheiterten aber immer wieder fahrlässig im Abschluss und verpassten so eine frühe, höhere Führung. Irgendwann hatte „der mühsame Dribbler mit der Nummer 9“ bei Schorsch genug vom Zustand ohne Ball, nahm denselben und schoss ihn einfach ins Tor von La Mannschaft. Geschockt von dieser Dreistigkeit brach La Mannschaft von diesem Zeitpunkt an auseinander – und Qualisieger Schorsch übernahm Spiel, Vorherrschaft, Pokal und sämtliche Ämtli 2014/15 von LaLiga! „Dieser Sieg bedeutet mir mehr als meine eigene Mutter!“, liess Rambo, nie um ein unbedachtes Wort verlegen, nach dem Spiel verlauten. An dieser Stelle also Glückwunsch an Schorsch zum ersten Meistertitel der Vereinshistorie!

Was sonst noch geschah, lässt sich folgendermassen zusammenfassen:

  • in der 834sten Begegnung zwischen ZFAS und Pressing Drama klauten die Mannen aus San Tifaschtus den ZFASern den Penalty-Cup und damit den letzten Rest Seele. Ein weiterer Titel für Pressing also, „endlich mal Silber!“ für ZFAS und Rehabilitations-Bronze für Himbo – das war der Penalty-Cup 2013/14!
  • Grenzwertige Zumutung: im Penaltyschiessen zwischen Niflheim und ZFAS wurden 9 von 12 Geschossen verballert. ZFAS setzte sich mit dem beschämenden Score von 2:1 durch. Pfui!
  • abseits des Spielgeschehens verpflichtete Niflheim 18 neue Spieler, die herum lungerten und sich mit den Worten „Niflheim? Ja, warum nicht, Lacrosse hat mir schon immer gefallen“, dem Kader 2014/15 anschlossen.
  • die über die ganze Saison hinweg sehr aktive Lobbygruppierung „Leg mal quer, du Futz!“ schloss ihre Bemühungen um eine künftige Assist-Wertung möglicherweise erfolgreich ab. Ob dies LaLiga in Zukunft bereichern wird, hängt nun nur noch von der Qualität „gut gemeinter Geschenke“ ab.
  • Im Vollsuff erklärte Präsi Oil of Olaf den Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt und blieb schliesslich mit den Worten „Simmr immr no Derrière-les-jardins?“ auf dem Platz zurück. Seine Zukunft ist ungewiss.
  • Um 17.27 Uhr erklärte Pressesprecher Kehl die LaLiga-Saison 2013/14 dann offiziell für beendet, „man könne jedoch nie so genau wissen, was noch alles passieren kann.“

Mit diesen kryptischen Äusserungen geht also eine lange Saison in den wohlverdienten Ruhestand. LaLiga wird im Herbst indes zurück kommen – noch härter, noch schöner, noch schneller, noch verwirrender und noch besser im Bett!

Wächst und wächst: der künftige Kader von Niflheim
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