Spieltag 7 – Der grosse Zusammenschluss

LaLiga ist zurück! Und zwar mit eitel Sonnenschein, spektakulärem Offensivfussball und Platzwart Bösch! Am ersten Spieltag der Rückrunde 2013/14 rüttelten gleich mehrere Teams an der Vorrunden-Hackordnung und sorgten für tabellarisches Tohuwabohu. Das Ergebnis: Der Kampf um die LaLiga-Krone ist neu lanciert. Wie das geht? So: In einem denkwürdigen Highscoring-Showdown meldete der amtierende Meister Absaanetuur Ambitionen auf mehr an und rang die aktuelle Nummer 2 des LaLiga-Powerrankings, die Prongobots, mit 9:8 nieder. Doppel-Hattrick-Torschütze und Déjâ-Vu-LaLiga-Topscorer Ölu kommentierte seinen Effort nach dem Spiel mit den Worten: «Ich war so alleine vor dem Tor wie eine Kuh in der Arktis. Also hab ich den Ball reingemacht.» Neben den Prongobots liess auch Leader Schorsch massig Federn und wurde von La Mannschaft gleich mit 9:3 düpiert. Die Wundertütentruppe von La Mannschaft eroberte dadurch Rang 5 und schloss zu Pressing Drama auf. Stichwort Pressing Drama: die Übermannschaft der LaLiga-Historie zeigte sich zum Rückrundenstart erschreckend desolat und tauchte gegen Delta Front gleich mit 0:7. «Uns fehlt die Identität auf dem Platz. Eine Integrationsfigur vom Format eines Nikki Zamorano», versuchte Mendietta die aktuelle Drama-Misere zu erklären. Im Mittelfeld-Battle um den Anschluss nach oben oder unten besiegten die Carling Frogs Moustache United mit 2:1. Dank der chronischen Penalty-Impotenz der Frogs (6 Niederlagen) bleiben sie jedoch im Keller stecken. Besser, um nicht zu sagen beinahe optimal, macht das ZFAS. 6 Penaltysiege in 7 Spielen stehen zu Buche. Im Spiel gegen Boludos besann sich der «ewige Drittplatzierte» zudem auf extrem alte Tugenden und scorte zweistellig. «Deshalb sind wir jetzt wieder dort, wo wir immer sind: auf Rang 3. Und da wollen wir auch bleiben, um ins Finale einzuziehen», erklärte Comeback-Pussy Schmarco nach dem Spiel. Absolutes Highlight des Spieltags war indes die Begegnung Niflheim-Käptn Himbo – ein Spiel ohne wirklichen Gewinner. Das an Wahnsinn grenzende LaLiga-Regelwerk sorgte dabei für die Einmaligkeit, dass Himbo zwar torlos blieb, aber dennoch 3 Punkte einsackte. Grund dafür war die totale Selbstüberschätzung von Niflheim, die zu zweit antraten und den «zugegebenermassen vielleicht etwas schmalen Kader (O-Ton Roland)» im Prinzip mit halb ZFAS auffüllten. Was wie ein möglicher Blick in die fusionierende Zukunft anmutende, reichte indes nicht, um den Minus-8-Tore-Malus auszugleichen.

Mit einem Zusammenschluss an der Tabellenspitze geht LaLiga deshalb nun Eier und Hasen suchen. Und wünscht frohe Ostern!

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Nach dem «Fall Himbo»: Braucht es Regeländerungen? Die LaLiga-Spitze unter Druck.

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