Spieltag 2 – Saison XII 2014/15

An Spieltag 2 der laufenden Saison erinnerten sich verschiedene Mannschaften von LaLiga an ein legendäres Zitat von Darius Wosz: «Alles hat gestimmt: Das Wetter war gut, die Stimmung war gut, der Platz war gut – nur wir waren schlecht.» Diesem Motto entsprechend tauchten gleich mehrere, stets höchst umstritten selbsternannte Favoriten und enttäuschten Millionen von Toto-SpielerInnen zwischen San Tifaschtus und Jetschwil.

  • Meister Schorsch z.B. lieferte beim 1:6 gegen «die Dominanz früherer Tage aka Pressing Drama» eine Leistung ab, die vom Coaching-Staff als «dekadenter als der Zerfall des römischen Reiches» bezeichnet wurde. Völlig zu Recht wurde der pomadige Auftritt von den Mannen in den schönen roten Leibchen bestraft – Pressing schiebt sich somit auf Rang 3.
  • Auch der Geheimtipp vieler Toto-Fanatiker, die Frogs, zeigten einmal mehr ihr Mister Hyde Antlitz. Gegen die immer stärker werdende Front aus dem Delta gab es deshalb ausser der Zigarette danach wenig zu bestellen. Folgerichtig verteidigte das Delta die Tabellenspitze. «Wenn uns niemand besiegt, dann gewinnen wir – so einfach ist das», erklärte Weber nach dem Spiel in sachlicher Manier.
  • «Wenn dich das Leben fickt, dann denke ich dabei an jemand anders!» war der meistzitierte Satz in ZFAS-Kreisen nach der Schlappe gegen Himbo. ZFAS entschied zwar den Alluminium-Wettkampf mit 8:4 für sich – verlor indes aber Spiel, die Nerven vor dem gegnerischen Tor, das Zeitgefühl und Dr. Pass an das vereinigte Königreich INKLUSIVE Schottland. Beide Teams bereichern nun für eine Woche das Mittelfeld der Liga.
  • Auch der meistgenannte Titelanwärter Niflheim konnte bei der 6:10-Schlappe gegen die Ökos von La Mannschaft einmal mehr nicht überzeugen. «Der Ball ging zwar ins Tor, aber wir hatten selten die Kontrolle darüber, in welches genau», analysierte Slebi die überraschende Niederlage. Niflheim zieht sich nun für 4 Tage ins Trainingslager zurück, um «den Zugriff auf den Ball wieder herzustellen.»
  • Auch nicht wirklich vom Fleck kommt Moustache. Nach dem Gewinn des Emmy-Awards in der Kategorie «beste Leistung hinter dem gegnerischen Tor» scheint die Freiburger Antwort auf Pantoffelheld Kool Savas mental gesättigt. Die Prongos nutzten diese Orientierungslosigkeit schamlos aus und schossen sich von Platz 12 auf 8. «An Spieltag 4 stehen wir demnach ganz oben – der Fahrplan stimmt also», meinte Fred nach dem Spiel.
  • Grosses Unbehagen brachte das Spiel Absaanetuur-Boludos mit sich. Und zwar deshalb, weil Absaanetuur bereits den zweiten Sieg einfahren konnte – und dies ohne Oil of Olaf bewerkstelligte. El Presidente erklärte den Medien seine Absenz um 15.37 Uhr per SMS über das LaLiga-Zentralkomitee. Seine genauen Worte: «Ich bin drogentot!» Absaanetuur indes scheint diese Absenz gut zu tun.

An der Spitze der Scorerwertung passiert ebenfalls Erstaunliches. Einerseits wurde der Fürst von Niflheim völlig unerwartet von einer bislang unbekannten Macht, die sich selbst «Himbonanza» nennt herausgefordert. Das Duell verspricht epische Spannung! In der Individual-Wertung etabliert sich naturgemäöss das Kanonenrohr ganz vorne. Und dahinter tauchen erschreckenderweise zwei Namen auf, die zusammen mit mind. 98 Jahren Erfahrung aufwarten können. Auch hier gilt deshalb: kommt Zeit, kommt Ball.

In freier Wildbahn der grösste Feind vieler LaLiga-Kicker: ein Pfosten.

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